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Magazin für Häfen, Schifffahrt und Logistik

Zusammenarbeit für CO2-neutralen Hafen

01.11.2024
BREMERHAVEN. 2023 wurde von bremenports unter Beteiligung der lokalen Hafenwirtschaft das Projekt „CO2-neutraler Überseehafen“ ins Leben gerufen – mit der Absicht, eine gemeinsame Dekarbonisierungsstrategie für Bremerhaven zu entwickeln. Dabei zeigte sich, dass es einer signifikanten Veränderung der noch heute stark durch fossile Energieträger geprägten Versorgung des Hafens bedarf. Ebenso wurde deutlich, dass der heute geltende Rechtsrahmen vor allem für die individuelle, nicht aber für die gemeinschaftliche Eigenversorgung der Hafenanrainer mit erneuerbarer Energie wirtschaftlich vorteilhaft ist. Um dennoch unternehmensübergreifend Synergien zu erreichen, haben die Projektteilnehmer im September eine gemeinsame Erklärung verfasst. Dort heißt es unter anderem: „Wir wollen gemeinsame Ziele im Rahmen der Dekarbonisierung des Hafens identifizieren und streben – dort, wo es möglich ist – eine Harmonisierung der Interessen der Hafenanrainer und -nutzer an. Ziel ist es, mit einer einheitlichen Stimme aufzutreten. Dies halten wir sowohl im Sinne der Dekarbonisierung für unverzichtbar, aber auch, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes und der einzelnen Akteure im Hafen zu sichern.“

Foto: bremenports

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