HEFT ANFORDERN

Logo German Ports

Magazin für Häfen, Schifffahrt und Logistik

Deutsche Seehäfen schlagen mehr um

29.05.2025
WIESBADEN. Den deutschen Seehäfen ist es im Jahr 2024 trotz eines herausfordernden Marktumfelds gelungen, mehr Güter im Im- und Export umzuschlagen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) im März mitteilte, wurden im vergangenen Jahr rund 274 Millionen Tonnen über die Kaikanten bewegt. Das entspricht einem Zuwachs von gut 2,3 Prozent gegenüber 2023. Trotz des Mengenzuwachses bleibt ein Aber: Der Umschlag des Vor-Corona-Jahrs 2019 wurde noch nicht wieder erreicht. Die Gesamtmenge von 2024 lag um 6,7 Prozent unter dieser historischen Bestmarke von 2019, als 293,5 Millionen Tonnen verladen beziehungsweise gelöscht wurden. Wichtigstes Partnerland im deutschen seewärtigen Außenhandel waren 2024 die USA mit 29,8 Millionen Tonnen (plus 6,7 Prozent). Nach Überzeugung von Angela Titzrath, Präsidentin des Zentralverbands der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS), zeigt das Ergebnis für 2024, dass „Deutschland mit seiner vielfältigen Hafenlandschaft gut aufgestellt ist, um den unterschiedlichsten Anforderungen gerecht zu werden“. Den nationalen Häfen komme damit „eine zentrale Rolle“ in der deutschen Wirtschaft zu, so Titzrath.

Foto: HHLA/Nele Martensen

Weitere Artikel aus der Rubrik Community News

Licht und Schatten bei der NMK

Licht und Schatten bei der NMK

EMDEN. Mit den Ergebnissen der 14. Nationalen Maritimen Konferenz (NMK), die Ende April 2026 in Emden stattfand, waren viele Vertreter der maritimen Branche und der Hafenwirtschaft nur bedingt zufrieden. Zwar stand am Ende die Erkenntnis, dass die deutsche Politik die...

mehr lesen
BLG verzeichnet stabiles Geschäftsjahr

BLG verzeichnet stabiles Geschäftsjahr

BREMEN. Trotz geopolitischer Krisen, einer schwächelnden deutschen Konjunktur und anhaltender Unsicherheiten im Welthandel hat die BLG Logistics Group ihr Geschäftsjahr 2025 stabil abgeschlossen.

mehr lesen
Ausweitung der Tonnagesteuer stärkt die Windenergie

Ausweitung der Tonnagesteuer stärkt die Windenergie

BERLIN/HAMBURG. Die Stiftung Offshore-Windenergie und der Bundesverband WindEnergie (BWE) haben den Plan des Koordinators der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus, Dr. Christoph Ploß, begrüßt, die Tonnagesteuer auf Schiffe des Offshore-Windsektors auszuweiten

mehr lesen
Licht und Schatten bei der NMK

Licht und Schatten bei der NMK

EMDEN. Mit den Ergebnissen der 14. Nationalen Maritimen Konferenz (NMK), die Ende April 2026 in Emden stattfand, waren viele Vertreter der maritimen Branche und der Hafenwirtschaft nur bedingt zufrieden. Zwar stand am Ende die Erkenntnis, dass die deutsche Politik die...

mehr lesen
BLG verzeichnet stabiles Geschäftsjahr

BLG verzeichnet stabiles Geschäftsjahr

BREMEN. Trotz geopolitischer Krisen, einer schwächelnden deutschen Konjunktur und anhaltender Unsicherheiten im Welthandel hat die BLG Logistics Group ihr Geschäftsjahr 2025 stabil abgeschlossen.

mehr lesen
Ausweitung der Tonnagesteuer stärkt die Windenergie

Ausweitung der Tonnagesteuer stärkt die Windenergie

BERLIN/HAMBURG. Die Stiftung Offshore-Windenergie und der Bundesverband WindEnergie (BWE) haben den Plan des Koordinators der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus, Dr. Christoph Ploß, begrüßt, die Tonnagesteuer auf Schiffe des Offshore-Windsektors auszuweiten

mehr lesen
Ausbau des Hafenbahnhofs Speckenbüttel gestartet

Ausbau des Hafenbahnhofs Speckenbüttel gestartet

BREMERHAVEN. Der Bremer Senat stellt rund 56 Millionen Euro für den Ausbau bereit. Mit den Mitteln sollen unter anderem sieben zusätzliche Gleise entstehen, jeweils rund 740 Meter lang. Zudem soll die bestehende Infrastruktur digitalisiert werden, um die Anbindung des Hafens an das Hinterland zu verbessern.

mehr lesen