BREMEN. Am traditionell stark auf die USA ausgerichteten Standort Bremen wächst die Sorge vor massiven Einbußen im Überseegeschäft. Auf Basis einer Umfrage unter den Mitgliedsunternehmen des Vereins Bremer Spediteure (VBSp) warnte dieser im April aufgrund von US-Strafzöllen und Gegenzöllen vor Mengenverlusten von rund 15 Prozent in der Seefracht. „Wie sich abzeichnet, wird es zu erheblichen Umsatzrückgängen bei den Bremer Spediteuren kommen“, stellt VBSp-Vorsitzender Thorsten Dornia fest. Er hält die Prognose sogar noch für optimistisch – „es könnte auch noch mehr sein“, sagte der Unternehmer.
Foto: Verein Bremer Spediteure