NORDEN. Das Havariekommando hat im Oktober 2026 mit mehr als 160 Einsatzkräften vor der ostfriesischen Küstenstadt Norden den Umgang mit einem möglichen Chemieunfall geübt. Das Szenario der Großübung namens „Wattsturm 2026“ sah eine fiktive Kollision zweier Frachtschiffe vor, bei der Container mit gefährlichen Stoffen und Gütern über Bord gingen. Zum Einsatz kamen spezialisierte Gefahrguteinheiten sowie geländegängige Hägglunds-Kettenfahrzeuge. Im Rahmen der Übung wurde auch die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte vor Ort geprobt. Beteiligt waren unter anderem der Landkreis Aurich und der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Feuerwehren, Technisches Hilfswerk (THW) sowie weitere Behörden und Organisationen des Küsten- und Bevölkerungsschutzes. „Die Übung ist insgesamt gut verlaufen und wir konnten wichtige Erkenntnisse gewinnen“, so Übungsleiter Sebastian Kroll vom Havariekommando.
Foto: THW Media Team/Mario Filsinger









