EMDEN. Am 5. Oktober 2026 hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius bekannt gegeben, dass in Emden ein neuer Marinehafen entstehen soll. “Wir haben aktuell die kleinste Marine in der Geschichte der Bundeswehr bei gleichzeitig dem größten und umfangreichsten Aufgabenportfolio. Also muss die Marine wachsen und das wird sie“, sagte Pistorius anlässlich der Bekanntgabe. Die Emder Hafenförderungsgesellschaft (EHFG) begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich. EHFG-Aufsichtsratsvorsitzender Timo Siebahn und EHFG-Vorstand Reinhard Hegewald sehen darin ein starkes Signal für die Entwicklung des Seehafens Emden. Der Emder Hafen biete als westlichster deutscher Seehafen mit seiner direkten Anbindung an die offene Nordsee optimale Voraussetzungen für die Bundesmarine. „Der Emder Hafen wird für die Marine ein guter Partner sein“, so Siebahn. „Wir werden die mit der Stationierung verbundenen Soldatinnen und Soldaten und deren Familien mit offen Armen im Emder Hafen begrüßen“, sagt Hegewald. Beide dankten Emdens Oberbürgermeister Tim Kruithoff und Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies sowie allen, die sich in der Politik, den Verwaltungen und innerhalb der Bundeswehr für Emden als Standort eingesetzt haben.
Foto: Stadt Emden









