HAMBURG. Anlässlich der Fachmesse „InnoTrans“ hat der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) im September ein Grundsatzpapier zur Schienenpolitik vorgelegt und fordert den Ausbau und die Modernisierung des Schienensystems. „Deutschlands Seehäfen sind Wirtschafts-, Energie- und Sicherheitsinfrastruktur zugleich. Aber ein Hafen ist nur so leistungsfähig wie seine Anbindung ins Hinterland. Wenn die Schiene nicht funktioniert, verlieren auch die Häfen an Schlagkraft – und damit der gesamte Wirtschaftsstandort. Eine leistungsfähige Schiene ist deshalb keine verkehrspolitische Detailfrage, sondern von strategischer Bedeutung für unser Land“, sagte Florian Keisinger, Hauptgeschäftsführer des ZDS. In seinem Grundsatzpapier formuliert der ZDS eine Schienenpolitik, die die Anforderungen der Seehäfen und des Güterverkehrs stärker berücksichtigt. Im Mittelpunkt stehen dabei sechs Forderungen. Dazu gehören unter anderem die Ausrichtung der Korridorsanierungen am Güterverkehr, das Netz nicht nur zu sanieren, sondern auszubauen und eine grundlegende Reform der Trassenpreise.
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