EMDEN. Das rund 1.200 Tonnen schwere Reservetor für die Große Seeschleuse ist im niederländischen Eemshaven zu Wasser gelassen worden. Der Schwerlastponton „BHV Innovation“ setzte das Tor erfolgreich aus. Anschließend brachten zwei Schlepper das schwimmende Stahlbauwerk über die Ems zurück nach Emden. Kurz darauf erreichte es dort den vorgesehenen Liegeplatz. Ab dem 22. September soll das Reservetor für etwa ein Jahr die Position des Tores am Binnenhaupt übernehmen. Damit ist der kurze Umweg des in Bremerhaven gefertigten Tores von Emden nach Eemshaven und zurück beendet. Ein erster Versuch am 28. Juli war im Emder Binnenhafen abgebrochen worden. Der Ponton konnte wegen technischer Probleme an der vorgesehenen Stelle nicht ausreichend abgesenkt werden. Die Beteiligten entschieden sich deshalb gegen eine Fortsetzung, da die Aktion jederzeit sicher und kontrolliert ablaufen musste. Gefertigt wurde das Reservetor von der Stahlbau Nord GmbH in Bremerhaven. Mit einer Länge von 42,6 Metern, einer Höhe von 19,9 Metern und einer Breite von 7,9 Metern gehört es zu den größten Einzelbauteilen des Projekts.
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