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Spagat mit Blick nach Westen

Selten hat die Welt so intensiv auf die USA geschaut wie im Moment. Doch trotz aller Probleme ist und bleibt das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ ein wichtiger Handelspartner, an dem Deutschland nicht vorbeinavigieren kann. Das zeigen die nachfolgenden Fakten und Markteinschätzungen.

Foto Montage: Heike May; Shutterstock/Aun Photographer, Georgia Port Authority, Freepik.com

Weitere Fotos: 2020 Volkswagen US Media Site, Vancouver Fraser Port Authority, WFB/Jan Rathke, BBC Chartering, Miami Beach convention center

Die Lage scheint verzwickt: Zum einen sind die USA ein wichtiger Partner für die deutsche Wirtschaft, zum anderen wird das Land gegenwärtig von einem Präsidenten regiert, der mit seiner Handelspolitik – vorsichtig formuliert – die transatlantischen Beziehungen in ein schwieriges Fahrwasser manövriert hat. So müssen beispielsweise Produzenten von Stahl und Aluminium aus der EU seit Juni 2018 hohe Zölle auf ihre Exporte in die USA zahlen. Ebenso erheben die Amerikaner seit Oktober 2019 Retorsionszölle auf zahlreiche Waren aus der Europäischen Union – sei es für Wein aus Deutschland, Butter aus Irland oder Olivenöl aus Spanien. Zudem besteht noch keine Klarheit darüber, ob und in welcher Form Zölle auf europäische Automobileinfuhren erhoben werden sollen. Wie sollen ­Europa im Allgemeinen und Deutschland im Speziellen darauf reagieren? Fest steht lediglich, ein Verhalten getreu der Redewendung „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus“ dürfte nicht die erfolgversprechendste Lösung sein. Vielmehr steht ein schwieriger Spagat bevor, da gute wirtschaftliche und politische Beziehungen zu den USA eine wichtige Voraussetzung für den Wohlstand in Deutschland sind. Denn die Vereinigten Staaten waren 2019 der wichtigste deutsche Exportmarkt und lagen bei den Importen immerhin auf Platz drei. Und die Zahlen aus Bremen und Niedersachsen, die natürlich aus der Zeit vor der Coronapandemie stammen, sprechen eine ähnliche Sprache.

Größter Handelspartner Bremens außerhalb der EU

„Die USA sind mit Abstand Bremens größter Handelspartner außerhalb der EU. Etwa 14 Prozent des gesamten bremischen Außenhandels – abgewickelt über die Städte Bremen und Bremerhaven – erfolgt im Austausch mit den Vereinigten Staaten“, so Torsten Grünewald, Referent für den Länderbereich Nordamerika bei der Handelskammer Bremen. Dabei unterhielten mehr als 400 Unternehmen des Stadtstaats regelmäßige Geschäftskontakte mit den USA. Ebenso seien mehr als 80 bremische Firmen – darunter auch Zulieferer der Automobilindustrie, Logistiker sowie Luft- und Raumfahrtunternehmen – mit einer Niederlassung in den USA vertreten.

Allein 2019 wurden Waren im Gesamtwert von etwa 5,5 Milliarden Euro zwischen Bremen und den USA ausgetauscht. Dabei überwiegen mit rund 3,25 Milliarden Euro die Ausfuhren über die bremischen Häfen in die Vereinigten Staaten. Laut dem aktuellen „Hafenspiegel“ entspricht das 6,5 Millionen exportierter Tonnen. Dem stehen Einfuhren von 2,23 Milliarden Euro beziehungsweise 2,6 Millionen importierter Tonnen gegenüber. „Dabei machen Kraftfahrzeuge und Automobile etwa drei viertel der bremischen Exporte in die USA aus. Hinzu kommen unter anderem Waren wie Kaffee, Messgeräte, Medizintechnik sowie Werkzeug und Schneidwaren“, erläutert Grünewald.

Auch die Produktion in den US-amerika­nischen VW-Werken ist von den Aus­wirkungen der Covid-19-Pandemie betroffen. Experten erwarten für 2020 einen erheblichen Rückgang der Fahrzeugverkäufe.
In Vancouver werden nicht nur Automobile, Breakbulk, Bulk und Container umgeschlagen. Kreuzfahrtschiffe machen ebenfalls im größten Seehafen Kanadas fest.

Fünftwichtigster Außenhandelspartner Niedersachsens

Ähnlich wie in Bremen sieht es in Niedersachsen aus. So lag das Gesamtvolumen der Handelsbeziehungen zwischen dem norddeutschen Bundesland und den USA 2019 nach Informationen des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung bei rund 10,26 Milliarden Euro. Das macht den nordamerikanischen Staat zum fünftwichtigsten Außenhandelspartner Niedersachsens. Mit 6,2 Milliarden Euro lag der Wert der niedersächsischen Exporte in die USA im Jahr 2019 sogar 29 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Hauptausfuhrgüter waren dabei Wasserfahrzeuge (29,1 Prozent), Fahrzeugteile für die Automobilproduktion (6,6 Prozent) und Maschinen (5,9 Prozent). Im Gegenzug beliefen sich die Importe aus den USA 2019 auf einen Wert von 4,06 Milliarden Euro, wobei Luftfahrzeuge (33 Prozent), Erdöl und Erdgas (5,5 Prozent) sowie Steinkohle und -briketts (3,6 Prozent) zu den gefragtesten Einfuhrgütern avancierten. Grund genug für den ­LOGISTICS PILOT, bei Volkswagen, BBC Chartering und der Messe München nachzufragen, welche Besonderheiten den US-Markt ausmachen und welche Herausforderungen in den jeweiligen Aktionsfeldern auf die Unternehmen in den nächsten Monaten warten.

Andere Länder – andere Modelle

Einer der wichtigsten Automobilanbieter auf dem nordamerikanischen Markt ist die Volkswagen Group of America. Allein in den USA ist sie mit 8.500 Mitarbeitern an 66 Standorten vertreten und konnte dort im vergangenen Jahr 363.322 Autos mit dem VW-Logo verkaufen. Hinzu kommt der Absatz weiterer Modelle der Marken Audi, Bentley, Lamborghini und Bugatti, die ebenfalls zum US-Portfolio von Volkswagen gehören. Für die dazugehörigen Logistikketten nutzt das Unternehmen derzeit sieben verschiedene Hafenanlagen, in Benicia (Kalifornien), Chattanooga (Tennessee), Davisville (Rhode Island), Houston (Texas), Jacksonville (Florida), Midlothian (Texas) und San Diego (Kalifornien). Eine achte Hafenanlage soll nach Informationen von VW noch in diesem Sommer in Baltimore (Maryland) in Betrieb genommen werden. „Diese Häfen sind für unsere Logistikaktivitäten unersetzlich. Über sie wickeln wir jährlich den Transport von rund 650.000 Fahrzeugen der verschiedenen Marken ab“, erläutert Mike Tolbert aus der Corporate-Communications-Abteilung der Volkswagen Group of America in Herndon (Virginia).

2020 werde VW diese Zahl aufgrund der Coronaauswirkungen wohl nicht erreichen können. Vielmehr geht das Unter­nehmen davon aus, dass der amerikanische Pkw-Markt, der 2019 noch rund 17 Millionen Fahrzeuge umfasste, in diesem Jahr einen Rückgang um über 20 Prozent hinnehmen muss.

Ein Riese im Schatten der USA

Kanada gehört ebenfalls zu den führenden Wirtschaftsnationen der Welt. Das spiegelt sich unter anderem darin wieder, dass die Kanadier zu den Mitgliedern der G7- beziehungsweise G8-Gruppe zählen. Das Land gilt als bedeutender Agrarproduzent und verfügt über zahlreiche Rohstoffe, insbesondere Zink, Uran, Kaliumkarbonat und Schwefel.
Der Schwerpunkt der kanadischen Wirtschaftstätigkeit hat sich in den vergangenen Jahren jedoch zunehmend in Richtung von Dienstleistungen und Zukunftstechnologien verlagert.

Derzeit unterhalten rund 100 bremische Unternehmen regelmäßig Handelsbeziehungen mit Kanada, wobei das Gesamthandels­volumen nach Auskunft der Handelskammer Bremen 2019 um die 400 Millionen Euro betrug. Dabei überwogen die Ausfuhren nach ­Kanada – sie belaufen sich auf 275 Millionen Euro – deutlich die Einfuhren. Gehandelt werden überwiegend Kraftfahrzeuge und -ersatzteile, Kaffee, Maschinen und technische Ausrüstung sowie Wind- und Messtechnik.

Das Gesamtvolumen der Handelsbeziehungen zwischen Niedersachsen und Kanada lag 2019 nach Auskunft des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung sogar bei rund einer Milliarde Euro. Damit belegt Kanada Rang 30 unter den wichtigsten Außenhandelspartnern Niedersachsens.

Mit 524 Millionen Euro belief sich der Wert der niedersächsischen Exporte nach Kanada im Jahr 2019 um 46 Prozent über dem Wert von 2018. Hauptausfuhrgüter waren Pkw und Wohnmobile (24,5 Prozent), Geräte zur Elektrizitätserzeugung (19,1 Prozent) und landwirtschaft­liche Maschinen (5,2 Prozent). Parallel dazu hatten die Importe Niedersachsens aus Kanada 2019 einen Wert von 520 Millionen Euro, was einen Anstieg um 55,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert bedeutet. Hier standen vor allem Luftfahrzeuge (36 Prozent), Eisenerze (17,5 Prozent) sowie Steinkohle und -briketts (16,4 Prozent) ganz oben auf der „Einkaufsliste“. (bre)

Ein besonderes Faible haben die Amerikaner seiner Aussage nach für Sport Utility Vehicles (SUVs). „Zu Beginn dieses Jahres machten SUVs rund 53 Prozent unserer VW-Verkäufe in den Staaten aus“, bilanziert Tolbert. Zum Vergleich: In Deutschland lag der Marktanteil von SUVs und Geländewagen vor der Coronakrise zusammen bei knapp über 30 Prozent. „Wir beantworten diese unterschiedlichen Kundenpräferenzen mit spezifischen Produkten für den amerikanischen Markt. Dazu gehört auch der elektrische Geländewagen „ID.4“, der innerhalb der nächsten zwölf ­Monate auf den hiesigen Markt kommen soll“, so Tolbert. Dabei ist geplant, das Fahrzeug zunächst aus Zwickau zu importieren, ehe es ab 2022 in Chattanooga produziert werden soll. Dort hat VW Ende vergangenen Jahres mit der Erweiterung des Standorts begonnen, der ab 2022 die Produktionsstätte des Konzerns für Elektrofahrzeuge und Batteriesysteme für ganz Nordamerika sein wird. Bereits jetzt fertigt VW dort den Siebensitzer-SUV „Atlas“, den Fünf­sitzer-SUV „Atlas Cross Sport“ und die Nordamerikavariante der „Passat“-Limousine. Importiert werden hingegen die Modelle ­„Arteon“, „Golf R“ und der „e-Golf“ aus Europa.

Vieles hängt vom Ölpreis ab

Mit ihren Mehrzweck- und Schwergutschiffen steuert die Leeraner Reederei BBC Chartering seit über 20 Jahren die Häfen in Nordamerika an. Dabei brachte sie es zuletzt auf mehr als 800 Hafenanläufe jährlich, allein 660 davon in den Vereinigten Staaten. Parallel dazu ist das Unternehmen mit zwei Niederlassungen auf dem nordamerikanischen Kontinent vertreten. Vom Büro in Houston aus koordinieren die Verantwortlichen neben dem weltweiten „APAC“-Service („any port, any cargo“) und Liniendiensten nach Südamerika seit Mai dieses Jahres auch den „BBC Caribbean Service“ mit den Hauptzielhäfen Cartagena, Point Lisas und Georgetown. „Unsere Aktivitäten im nordamerikanischen Markt werden nach wie vor stark von Ladungen des Importmarkts bestimmt. Die Hauptvolumen bilden dabei Transporte für die Industriezweige Windenergie sowie Öl und Gas einschließlich Raffinerieerweiterungen“, erläutert Jennifer Thornton, Vice President für Global Projects and Business Development bei BBC Chartering in den USA.

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BBC Chartering macht seit über 20 Jahren in Nordamerika fest. Die Hauptvolumen der Leeraner Reederei werden dabei in den Geschäftsfeldern Windenergie, Öl und Gas abgewickelt.

Die weitere Entwicklung dieser Märkte schätzt Thornton vor dem Hintergrund der aktuellen Weltlage extrem gegensätzlich ein: So erwartet sie für den Bereich der Windenergie in den nächsten 18 bis 24 Monaten keinen Rückgang der Ladungsvolumen, während sie im Bereich der Raffinerie­erweiterungen und anderen Investitionsprojekten schon jetzt eine erhebliche Abnahme registriert hat. „Diese ist insbesondere auf Covid-19 und auf den beispiellosen Einbruch des Ölpreises zurückzuführen. Viele Projekte wurden auf unbestimmte Zeit verschoben oder sofort abgesagt – bis sich der Markt stabilisiert hat“, so Thornton. Auch bei den Exporten aus Nordamerika, bei denen BBC Chartering vornehmlich Schüttgüter und kleinere Mengen von Zubehör für die Öl- und Gasbranche transportiert, seien die Daten ernüchternd. „Bisher erleben wir dieses Jahr im Segment der Schüttgüter ein Allzeittief, aus dem eine Erholung nicht vor dem letzten Quartal 2020 oder dem ersten 2021 erwartet wird“, prognostiziert die Managerin. Für eine Wende des nordamerikanischen Marktes und des Seefrachtsegments zum Positiven bedarf es ihrer Meinung nach vor allem ­einer Stabilisierung des Ölpreises. Trotz der aktuellen Bedingungen blickt Thornton zuversichtlich in die Zukunft. „Der nordamerikanische Markt wird sich erholen. Wir sind gut aufgestellt und haben ein hervorragendes Team. Wir sehen die Zukunft mit Optimismus.“

Aufklärung in Sachen Logistik erforderlich?

Auch die Messe München ist in Nordamerika in ihren Kernbereichen Investitionsgüter, Technologie und Konsumgüter aktiv: Zum Beispiel als Veranstalter der„transport logistic Americas“, die in diesem Jahr zum ersten Mal stattfinden soll –
und zwar vom 10. bis 12. November im Miami Beach Convention Center. Parallel dazu steigt, ebenfalls unter der Regie der Münchener und in Miami, das „Air Cargo Forum“. „Der internationale Luftfrachtverband TIACA hat uns gefragt, ob wir deren Messe ‚Air Cargo Forum‘ in Miami durchführen möchten. Wir haben die Einladung gerne angenommen und die Chance genutzt, um gleichzeitig darauf zu verwiesen, dass Logistikmessen am besten funktionieren, wenn dort Vertreter aller Verkehrsträger zusammenkommen“, erklärt Robert Schönberger, Head of Transport Logistic, Air Cargo and Ceramitic Exhibitions der Messe München, das Zustandekommen des Doppelevents. Mit diesem Schritt schließt die Messe München nun eine Lücke im amerikanischen Markt, auf dem es bisher keine Logistikmesse in dieser Größenordnung gab.

Die Messe München ist nicht nur deutschlandweit aktiv. Sie ist ebenso Veranstalter der „transport logistic Americas“, die im November ihr Debüt im Miami Beach Convention Center feiern soll.

„Der durch Trucking geprägte US-Markt ist extrem ausbaufähig und bietet gute Marktchancen für intelligente Lösungen mit hohen logistischen Standards “, ist sich Schönberger sicher. Allerdings hat er die Erfahrung gemacht, dass die logistische Welt Nordamerikas in der Vergangenheit für viele europäische Anbieter weiter entfernt zu sein schien als beispielsweise China oder Indien. Das könnte unter anderem an dem gänzlich unterschiedlichen Logistikverständnis liegen, das auf beiden Seiten des Atlantiks herrscht. „Bei den Nordamerikanern wird die Logistik als Teil eines übergreifenden Supply Chain Managements verstanden. Hierzulande und in den meisten Teilen Europas ist das genau andersherum“, so Schönberger. Soll heißen: Wenn in den USA von Logistik die Rede ist, dann ist damit zumeist nur der reine Transport der Waren per Truck auf den Highways und Straßen gemeint. Eine Vorstellung, die aus unserer Sicht zu kurz gefasst ist, da sie das tiefere Eingreifen von Dienstleistern in die Produktion und damit deren Teilhabe am wertschöpfenden Logistikprozess weitestgehend ausklammert. „In diesem Bereich gibt es in Amerika noch jede Menge Beratungsbedarf“, resümiert Schönberger mit einem leichten Augenzwinkern. Wobei der ein oder andere neutrale Beobachter angesichts der aktuellen Entwicklung in den USA – und trotz der großen Bedeutung Amerikas für die deutsche Wirtschaft – geneigt sein mag, zu fragen: Nur dort? (bre)

Der kurze Draht ins Silicon Valley

Vor genau einem Jahr, im August 2019, wurde das Northern Germany Innovation Office (NGIO) in San Francisco eröffnet. Dahinter stehen die drei Bundesländer Bremen, Schleswig-Holstein und Hamburg, operativ umgesetzt durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaften und weitere private Partner. Gemeinsam bieten sie Unternehmen und Interessierten aus dem Norden eine kompetente Anlaufstelle, wenn es darum geht, die richtigen Kontakte ins Silicon Valley zu bekommen: um neue Technologien und Geschäftsmodelle zu identifizieren, Kooperationspartner zu finden oder die entsprechenden Netzwerke an diesem bedeutenden Standort der IT- und Hightechindustrie aufzubauen.

„Wir stehen in Kontakt mit Universitäten, großen Unternehmen, Risikokapitalgebern, Behörden und der Politik. Außerdem kennen wir die interessanten Ansprechpartner abseits der Big Player wie Google oder Apple. Denn viele kleine Start-ups haben heute genau das, was hiesige Firmen benötigen“, umreißt Tim Ole Jöhnk, Direktor des NGIO in San Francisco, die Palette der möglichen Kooperationspartner. Dabei sei man bisher vor allem für die maritime Wirtschaft, die Luft- und Raumfahrt, die Landwirtschaft und in Querschnittsbereichen wie der künstlichen Intelligenz für Unternehmen aus den drei Bundes­ländern tätig. „Damit das Projekt NGIO funktioniert, muss es aber in beide Richtungen gehen. Das heißt, in der ersten Phase konzentrieren wir uns eher auf den Bereich von Deutschland in die USA. Erst der zweite Schritt ist es, Start-ups aus dem Valley zu helfen, in Europa Fuß zu fassen und sich im Norden anzusiedeln“, so Jöhnk.

Was deutsche Unternehmen dabei von den Amerikanern lernen können, ist seiner Meinung nach vor allem Geschwindigkeit: „Prozesse vom Erkennen einer neuen Technologie bis hin zu den ersten Schritten dauern in Deutschland noch viel zu lange“, stellt er aufgrund seiner Erfahrungswerte fest. (bre)

Von San Francisco aus unterstützt Tim Ole Jöhnk Unternehmen aus Norddeutschland, die auf der Suche nach Kooperationspartnern in den USA sind.
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