BREMERHAVEN. Mit einem Kick-off-Termin ist im Mai 2026 das Projekt „DigiWeser“ auf Arbeitsebene gestartet. Kern des Vorhabens ist der Aufbau eines digitalen Testfelds mit einer Port Call Optimization Plattform, über die alle wichtigen Beteiligten – von Behörden über Terminalbetreiber bis hin zu Reedereien und Hafendienstleistern – ihre Informationen künftig besser austauschen können – mit dem Ziel einer sogenannten „Just-in-Time“-Steuerung von Schiffsanläufen. Die Plattform soll cloudbasiert aufgebaut und über Schnittstellen mit bestehenden Systemen wie dem Fachsystem BREPOS der Port Authority und den Terminalsystemen verknüpft werden. „Mit DigiWeser gehen wir einen wichtigen Schritt in Richtung digitaler Hafen der Zukunft. Durch die bessere Koordination aller Beteiligten innerhalb des digitalen Testfelds können Prozesse optimiert werden. Das sorgt für einen effizienteren Ressourceneinsatz, reduziert Wartezeiten auf See und im Hafen, spart Treibstoff und senkt Emissionen“, erklärt bremenports-Mitarbeiter Matthias Hinz, der als Smartport-Koordinator auch das Thema DigiWeser betreut. Das Projekt ist Teil des BMV-Förderprogramms DigiTest.
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