BREMERHAVEN/LEER. Seine traditionelle Sommerreise hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius in diesem Jahr wieder an diverse Standorte der Bundeswehr geführt. Unter anderem besuchte er im Juli auch die Marineoperationsschule (MOS) in Bremerhaven und das Kommando Schnelle Einsatzkräfte des Sanitätsdienstes in Leer. Dabei bekräftige Pistorius den Bedarf für einen zweiten Marine-Hafen an der deutschen Nordseeküste, neben Wilhelmshaven. Als Favoriten gelten Bremerhaven und Emden, wobei die Entscheidung voraussichtlich in den Monaten August oder September 2026 fallen soll. „Das ist zum einen eine Frage der Absicherung“, so der SPD-Politiker. Im Ernstfall brauche Deutschland einen zweiten Hafen, um ausweichen zu können und um Erreichbarkeiten sicherzustellen. „Und es geht natürlich auch darum, die Kapazitäten zu schaffen, die es braucht, wenn im Ernstfall Hunderttausende von Alliierten mit Material und Personal durch Deutschland ziehen und davor eben in Deutschland anlanden müssen“, erklärte der Verteidigungsminister.
Foto: Bundeswehr/Susanne Haehnel









