PAPENBURG Beim 34. Niedersächsischen Hafentag in Papenburg wurde das Megathema Kreislaufwirtschaft gezielt in den Fokus der niedersächsischen Hafenwirtschaft gerückt. Angesichts globaler Krisen und neuer EU-Regularien wächst der Bedarf an Sekundärrohstoffen und eröffnet den Seehäfen neue Marktchancen.
Unbestritten ist die zentrale Rolle von Häfen für die Rohstoffwende und die Versorgungssicherheit in Deutschland: So zeigten etwa beeindruckende Praxisbeispiele aus Papenburg wie Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft bereits heute zu zukunftsfähigen Logistikketten beitragen können. Gleichwohl wurde deutlich: Chancen wie auch Herausforderungen liegen bei der Marktentwicklung dicht beieinander, große Gesetzesvorhaben wie der Circular Economy Act der EU müssen in der Umsetzung praxistauglich und insbesondere auch für mittelständische Unternehmen vernünftig anwendbar sein.
Bild v.l.n.r.:, Vera Butterweck-Kruse (Gesellschafterin Butterweck Rundholzlogistik GmbH & Co. KG),Lukas Augustin (Geschäftsführer Augustin Entsorgung Holding GmbH), Bürgermeisterin Vanessa Gattung (Stadt Papenburg), Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne, Maximilian Ueberschaar (Geschäftsführer ProRC GmbH), Inke Onnen-Lübben (Geschäftsführerin Seaports of Niedersachsen GmbH), Dirk Wobken (Leiter der Standortentwicklung Meyer Werft GmbH), Michael de Reese (Sprecher der Arbeitsgemeinschaft niedersächsische Seehäfen) und Herwart Wilms (Präsident der FEAD & Vorsitzender im Ausschuss für Rohstoffpolitik beim BDI)
Bildquelle: Meinen & Eden Fotografie









