BREMERHAVEN. Der Bremer Senat stellt rund 56 Millionen Euro für den Ausbau bereit. Mit den Mitteln sollen unter anderem sieben zusätzliche Gleise entstehen, jeweils rund 740 Meter lang. Zudem soll die bestehende Infrastruktur digitalisiert werden, um die Anbindung des Hafens an das Hinterland zu verbessern. Laut Häfensenatorin Kristina Vogt ist die Maßnahme entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts: „Wir brauchen eine leistungsfähige Infrastruktur, die mit den Anforderungen wächst. Wir schaffen in Speckenbüttel nicht nur mehr Kapazitäten, sondern sorgen auch dafür, dass Abläufe einfacher, schneller und zuverlässiger werden.“ Auch Robert Howe, Geschäftsführer von bremenports, betonte die Bedeutung des Projekts – nicht nur für die zivile Nutzung, sondern auch mit Blick auf mögliche militärische Anforderungen. Bereits jetzt wird mehr als die Hälfte der Containertransporte in Bremerhaven über die Schiene abgewickelt, bei Fahrzeugtransporten liegt der Anteil bei über 80 Prozent.
Foto: bremenports









