BREMEN. Trotz geopolitischer Krisen, einer schwächelnden deutschen Konjunktur und anhaltender Unsicherheiten im Welthandel hat die BLG Logistics Group ihr Geschäftsjahr 2025 stabil abgeschlossen. Der Umsatz belief sich auf 1,2 Milliarden Euro und lag damit 4,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Mit Blick auf das Ergebnis betonte BLG-Vorstandschef Matthias Magnor auf der Bilanzpressekonferenz Ende April, dass das Unternehmen besser abgeschnitten habe als zunächst erwartet. Zwar sank das EBIT auf 87,2 Millionen Euro, lag damit jedoch über den Planannahmen und stelle „ein sehr solides Ergebnis in einem durchaus schwierigen Markt“ dar. Die drei Geschäftsbereiche der BLG entwickelten sich den Angaben zufolge unterschiedlich. Das Segment Container leistete 2025 einen wesentlichen Beitrag zum Gesamtergebnis. So erzielte die nach der At-Equity-Methode bilanzierte Beteiligung an Eurogate ein Ergebnis nach Steuern von 56,6 Millionen Euro. Beeinflusst durch konjunkturelle Entwicklungen, den Strukturwandel in der Autoindustrie und US-Zölle sank der Umsatz im Bereich Automobile auf 678 Millionen Euro (Vorjahr: 687,5 Millionen Euro). Das Ergebnis habe aber dennoch gesteigert werden können. Im Geschäftsbereich Contract sank der Umsatz von 535,6 Millionen Euro auf 488,4 Millionen Euro. Als Gründe nannte Magnor die zurückhaltende Nachfrage, insbesondere in der Autoteilelogistik und der industriellen Kontraktlogistik.
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